FBL Fachzeitschrift - Flurförderzeuge, Betrieb, Lager, Logistik, Lagertechnik, Betriebseinrichtungen, Fördertechnik
27.10.2009

Die neue Logistics Zone am JadeWeserPort

Foto: JadeWeserPort

Zuwachs für Güterverkehrszentren

Die JadeWeserPort Logistics Zone GmbH ist Ende August der deutschen GVZ-Gesellschaft (DGG) beigetreten und damit aus der Logistikzone am JadeWeserPort gleichzeitig das Güterverkehrszentrum JadeWeserPort geworden. Der Standort als Schnittstelle zwischen internationalen, nationalen und regionalen Verkehren fügt sich nahtlos in das Konzept der niedersächsischen GVZ-Standorte ein.

Dr. Thomas Nobel, Geschäftsführer der Deutschen GVZ Gesellschaft erklärt die Hintergründe: "Güterverkehrszentren sind heute nicht mehr nur Schnittstellen zwischen Fern- und Nahverkehr, die in Wirtschaftszentren zu einer umwelt- und stadtverträglichen Abwicklung des Güterverkehrs beitragen sollen, sondern auch leistungsfähige Schnittstellen für den Wechsel zwischen Seeweg, Binnenwasserweg, Schiene und Straße." Für den GVZ-Standort Wilhelmshaven sprechen verschiedene Kriterien wie die trimodale Anbindung, sowie die besondere Lage, die Hub-Funktion und die Infrastruktur direkt an einem der größten Containerterminals Europa. Rüdiger Beckmann, Vertriebsleiter der JadeWeserPort Logistics Zone GmbH fasst die Vorteile des neuen GVZ zusammen: "Die trimodale Ausrichtung - See, Straße, Schiene - wird ergänzt durch die staufreie Erreichbarkeit des GVZ mit seinen 160 Hektar Logistikfläche, die, weil neu aufgeschüttet, praktisch zu 100 Prozent bebaut werden darf. Der Boden trägt ohne Tiefgründung 100 kN/qm und die maximale Bauhöhe ist derzeit mit 50 Metern festgelegt. Die Aufteilung der Flächen und die Verkehrsführung - Straße und Schiene - wird sich nach den Wünschen der zukünftigen Ansiedler richten."


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