28.01.2011

Krane für Expansionskurs in Russland

Demag Krananlagen in zwei Montagelinien bei John Deere in Russland (Foto: Demag Cranes & Components)

Gemischtes Team in zwei Linien

Am neuen Produktionsstandort von John Deere in Russland unterstützen 35 Krananlagen in zwei Montagelinien die Arbeiten des Landmaschinenherstellers.


Neben der Lieferung der Krantechnik koordinierte die russische Landgesellschaft von Demag Cranes & Components auch den lokalen Stahlbau und übernahm die Montageleistungen.

John Deere Anlagenlayout


Das neue John Deere Produktions- und Ersatzteilzentrum liegt nahe dem Flughafen Domodedovo, rund 35 km südlich vom Stadtzentrum Moskaus errichtet. Auf 20.000 m2 Fläche montiert das Unternehmen verschieden Landmaschinen. Zusätzlich entstand ein 27.000 m2 großes Ersatzteilzentrum. Das Anlagenlayout umfasst zwei Montagelinien mit einzelnen Arbeitsinseln, durch die alle Traktoren und Erntemaschinen getaktet durchgeführt werden.

Die installierten Deckenkrane


Dazu hat Demag Cranes & Components insgesamt 18 freistehende Stahlkonstruktionen mit einem Grundmaß von 9,1 x 12 m und einer Höhe von 8,45 m errichtet. Die daran installierte Hebetechnik wurde mit Deckenkranen des Typs EPDE und EDKE realisiert, die mit Seilzügen DR-Pro für Traglasten zwischen einer und fünf t ausgestattet sind.

Darüberhinaus Säulenschwenkkrane

Drei Säulenschwenkkrane mit Kettenzügen mit je 250 kg Traglast unterstützen das Personal bei der Montage der John-Deere-Produkten. Zwei vorgelagerte Arbeitsstationen verfügen über jeweils zwei per Funk gesteuerte Deckenkrane des Typs EPDE. Sie sind mit Seilzügen DR-Pro mit Traglasten von 7,5 und 10 t ausgestattet und können auch im Tandembetrieb eingesetzt werden. 

Modulares Konzept für Flexibiliät


Für mehr Flexibilität soll auch das modulare Konzept der Fertigungsinseln sorgen. Denn diese lassen sich laut Demag bei geänderten Produktionsbedingungen auch unabhängig von der vorhandenen Hallenarchitektur versetzen. Ein individuelles Servicekonzept, das Demag Cranes & Components Russland ausgearbeitet hat, soll die hohe Verfügbarkeit der Krananlagen sichern.






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