27.08.2007

Bauen in eigener Sache

Zum Programm von Losberger zählen auch Systemhallen und Industriezelte

Losberger feiert Richtfest für zwei neue Produktionshallen

Vorausschauend hatte Hallenspezialist Losberger zu Beginn der 90er beim Umzug des Firmensitzes nach Bad Rappenau gleich Teile eines Nachbar-Grundstückes erworben. Knapp 15 Jahre später kommt dem Unternehmen diese Entscheidung bei der nun vorgenommenen Ausweitung des Betriebsgeländes zugute.

Losberger entwirft und vermarktet Veranstaltungszelte, aufblasbare Zeltkonstruktionen, Rettungselemente und Isolierstationen für Katastrophen- und Militäreinsätze, Systemhallen und Industriezelte, aber zum Beispiel auch mobile Hangars für Großflugzeuge. Für die aktuelle, rund  6,5 Millionen Euro große Investition in zusätzliche Hallen und in die Ausweitung des Betriebsgeländes, gibt es nach Aussage des Unternehmens zwei Gründe: das sich besonders dynamisch entwickelnde Vermietgeschäft im Veranstaltungsbereich und die im letzten Jahr vollzogene Zusammenführung des Hallengeschäftes.

Letzteres wird durch die 2006 neu gegründete Losberger Raumkonzept GmbH betrieben. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme wird die Losberger Raumkonzept komplett mit Vertrieb, Verwaltung, Produktion und Lager am Standort angesiedelt sein. Die Losberger Group hat nach eigenen Angaben 2006 mit ihren Produkten und derzeit 578 Beschäftigten einen Umsatz von knapp 121 Mio. EUR erzielt. In diesem Jahr werden 130 Mio. EUR anvisiert.

Losberger vergrößert derzeit die Produktionsflächen in Bad Rappenau

Nach Abschluss der Baumaßnahme stehen am Standort in Bad Rappenau 7.450 qm überdachte Hallenfläche und rund 15.500 qm Freifläche für Produktion, Lager und Versand zur Verfügung. Die Größe des gesamten Areals ist dann auf rund 82.000 qm angewachsen. Dies entspricht einem knappen Sechstel des in der Losberger Group vorhanden Bestandes an vermietbarer Zelt- und Hallenfläche.

Eine der beiden neuen Hallen, die von der französischen Losberger-Tochter Walter SAS geliefert und aufgebaut wird, feiert übrigens in Deutschland Premiere. Die Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung, die in Deutschland aufgrund der Einmaligkeit der 2.450 qm großen Halle mit dem Namen "Revolution" erforderlich ist, wird stufenweise im Rahmen dieses Projektes umgesetzt. In ihrer Dimensionierung und Optik liegt "Revolution" über den Leistungsdaten, die mit einer Zelthalle oder eingeschossigen Stahlhalle angeboten werden können. Seitenhöhen von 8 m und ein Flächentragwerk bieten nach Losberger mehr Raumhöhe und eine besonders ansprechende Optik. Absatzmärkte werden in der Industrie, im Handel, im Logistikgewerbe und bei Messegesellschaften gesehen. Das Schwesterprodukt "revoflex" soll vor allem im Vermietungsbereich seine Kunden finden.


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