Kübler Hallenheizungen bei Effertz
Dem Winter die kalte Schulter zeigen
Fünf Jahre lang suchte der Mönchengladbacher Torehersteller Effertz eigenen Angaben zufolge nach einer passenden Hallenheizung. Gesucht wurde eine Lösung für die 150 m lange Haupthalle und sieben Nebenhallen, die sich getrennt steuern und abends automatisch absenken lässt.
„Während an manchen Stellen der Halle produziert wird, werden andere nur als Lagerfläche genutzt, die man nicht heizen will“, beschreibt Projektleiter Nick Liebau von Kübler die Anforderungen. Zudem sollte beim Öffnen der Hallentore die angrenzende Heizung ihren Betrieb automatisch einstellen, um nicht zum Tor hinaus zu heizen.
Situationsabhängig steuerbar sollte die Beheizung auch an anderen Stellen sein, so werden Strahler ausgeschaltet wenn darunter ein Kran parkt. Außerdem sollten die Arbeiter keinen heißen Kopf bekommen. „Nach fünf Jahren Suche war Kübler der erste Anbieter, der uns ein wirklich schlüssiges Konzept vorlegen konnte“, so Thomas Beumers, der bei Effertz für den strategischen Einkauf und IT verantwortlich ist.
Im Sommer wurde mit dem Einbau einer zentral steuerbaren Infrarotheizung begonnen. Die zu beheizende Gesamtfläche betrug 5.877 m². 21 Geräte des Modells Optima sowie zwei Standardgeräte wurden so montiert, dass 13 einzeln steuerbare Heizzonen gebildet wurden. Auch die Herausforderung, unter 600 KW zu bleiben um die bestehende Gasleitung nicht zu überfordern, stellte für Kübler kein großes Problem dar. War früher eine Leistung von 870 KW bemessen, so liegt sie heute für 23 Geräte, die von 13 bis 38 KW reichen, bei 598 KW Leistung.
Infrarotstrahlen haben – ähnlich wie die Sonne – die besondere Eigenschaft, nur die Körper zu erwärmen, auf die sie treffen und nicht die Umgebungsluft. Damit entfallen ungenutzte Wärmepolster unter dem Hallendach durch aufsteigende Warmluft.
Auch mit der Handhabung der Anlage ist man bei Effertz zufrieden. An den ersten kalten Tagen konnten die Mitarbeiter von Effertz die neue, angenehme Wärmeleistung bereits nutzen. „Wir freuen uns richtig auf einen kalten Winter“, resümiert Thomas Beumers.
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