09.06.2008

Heimatnahe Fertigung

Herausforderungen für die Schnelllauftore: Die Fertigung der Aerzener Maschinenfabrik erfordert eine gute Ioslation in Bezug auf Lärm und Temperaturen

Efaflex-Schnelllauftore schützen Anwohner und Fertigung

Sie sind wie Herzklappen für die Logistik: Tore. Neuralgischer Punkt, wenn es um Lärmemission und Kältebrücken geht. Sie sind die Schnittstelle zwischen interner und externer Logistik. Klemmt es irgendwo, kommt es zum Infarkt. Wie die entsprechenden Tore die ihnen zugedachten Funktionen in der Praxis erfüllen, zeigt die Partnerschaft zwischen der Aerzener Maschinenfabrik und Efaflex.

Stephan Fahrenkamp: "Für einen reibungslosen Workflow in der Halle greifen viele Komponenten ineinander. Perfekt funktionierende Tore sind unerlässlich."

"Unser neues Produktionscenter ist auf der grünen Wiese in der Nähe eines Wohngebietes entstanden", erklärt Hermann Bartels. "Durch steigende Auftragszahlen und Innovationsdruck war dieser Bau dringend erforderlich." Bartels ist Fertigungsplaner in der Aerzener Maschinenfabrik und hat das Projekt mit aus der Taufe gehoben. "Um die Baugenehmigung überhaupt zu bekommen, mussten wir sehr hohe Auflagen erfüllen", berichtet er. "Schallschutz ohne Ende war erforderlich." Die Anwohner in weniger als 100 Meter Luftlinie vor Lärm zu bewahren, habe dabei an erster Stelle gestanden. Bei laufender Produktion entstehe im Gebäude ein Schallpegel von 77 db. Die Planer mussten dafür sorgen, dass davon so gut wie nichts nach außen dringt.

"Überall haben wir deswegen hochwertige Lärm dämmende Materialien verwendet, von der Decke bis zu den Toren." Die Planungsgruppe habe nach Toren gesucht, die besonders hohe Werte in der Lärmdämmung aufweisen. "Weil wir bereits in anderen Bereichen unseres Werkes beste Erfahrungen mit Schnelllauftoren von Efaflex gemacht haben, vertrauen wir auch bei unserem Neubau auf die Partnerschaft mit dem Torspezialisten aus Bruckberg", erläutert Bartels.

Übertreffen Vorgaben: Fünf der sieben Hallentore von Efaflex sind Spiraltore der neuen SST-Generation mit doppelwandigen Isolierlamellen

Mit den Toren hat der Bauherr nicht nur für beste Lärmdämmung gesorgt. Die Planer haben gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: "Unsere Drehkolbengebläse, Verdichter und Gaszähler werden mit einer Genauigkeit von Tausendstelmillimetern produziert. Minimale Temperaturschwankungen hätten bereits Ungenauigkeiten zur Folge", erklärt Stephan Fahrenkamp, Leiter der Produktionsplanung. Deswegen sei das neue Produktionscenter vollklimatisiert und werde ständig auf 22 Grad Celsius temperiert.

"Tore können auch unwillkommene Kälte- oder Wärmebrücken sein und eine konstante Temperatur in der Halle empfindlich beeinflussen", sagt Fahrenkamp. Bartels ergänzt: "Fünf der sieben Hallentore sind Spiraltore der neuen SST-Generation. Sie haben doppelwandige Isolierlamellen, die thermisch getrennt sind. Mit U-Werten von 0,8 W (m2K) für die gesamte Fläche übertreffen sie sogar die vorgeschriebenen Parameter für die Wärmedämmung." Durch eine Laufgeschwindigkeit von bis zu 2,5 m/s könne der Wärmeverlust beim Öffnen und Schließen der Tore fast vernachlässigt werden. Schleusenlösungen verstärken diesen Effekt noch. Vier der Tore seien aus baulichen Gründen in der Niedrigsturz-Ausführung eingebaut worden.

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