Kantenfreies überladen
Ergonomische Ladevorgänge mit 622 Ergodock von Crawford Hafa
Die Bedeutung der physischen Belastung und der daraus resultierenden Beanspruchung des Menschen im Arbeitsprozess wird vom Gesetzgeber durch das Arbeitsschutzgesetz geregelt. Das hat im Rahmen der Belastungsbeurteilung und Arbeitsgestaltung, besonders beim Heben, Tragen und Bewegen von Lasten, zu einer Neuentwicklung diverser Fördermittel geführt, die die Gesundheit des Menschen im Arbeitsprozess in immer größerem Maße verantwortlich berücksichtigt. Das neue Ergodock von Crawford Hafa soll konsequent dieser Entwicklung folgen und greift bereits jetzt die Vorgaben des Gesetzgebers auch beim Verladevorgang an der Schnittstelle Rampe-Lkw auf.
Grundsätzlich erfüllen Überladebrücken mit Vorschub ihre Aufgabe beim Verladen mit Gabelstaplern, Handhubwagen und auch bei Rollcontainern problemlos. Nicht so vorbildlich gestaltet sich dieser Verladevorgang dagegen, wenn palettierte Ware mit bemannten und ungefederten Elektrohubwagen be- und entladen wird. In diesem speziellen Fall wird das Ladepersonal sehr starken physischen Belastungen ausgesetzt.
Der Grund: Bei jedem Überfahren der Überladebrücke werden die Stöße, die durch den Absatz zwischen Brückenplateau und Vorschubteil entstehen, ungefiltert über die harten und ungefederten Räder des bemannten Elektrohubwagens direkt auf den Körper, und ganz speziell auf die Wirbelsäule des Fahrers weitergegeben. Und das im Minutentakt und über die gesamte Verladezeit. Eine physische Belastung, die nicht ohne gesundheitliche Schäden bleibt.
Und exakt an diesem Punkt soll das neue Ergodock von Crawford Hafa seine Stärke zeigen. Eine geänderte Konstruktion lässt Brückenplateau und Vorschubteil nahtlos und ohne den geringsten Niveauunterschied absatzlos aneinander stoßen. Kein Stoß, keine Erschütterung beeinträchtigt Mensch und Ware beim Verladen, also keinerlei physische Belastungen für das Ladepersonal. Und auch keine Transportschäden beim Verladen von empfindlichem Ladegut, was z. B. bei elektronische Teilen immer wieder vorkommt. Dazu wird die Abnutzung der Räder der Flurförderzeuge verringert und der Lärmpegel beim Verladen reduziert.
Der technische Trick liegt nach Aussage von Crawford Hafa in der Konstruktion begründet. Das Vorschubteil bildet mit dem Brückenplateau in jeder Stellung des Verladevorgangs, ob sich die Lkw-Ladefläche nun während der Verladung durch das sich ständig verändernde Ladegewicht nach oben oder nach unten bewegt, immer eine exakte Einheit ohne den geringsten spürbaren Absatz beim Überfahren mit Flurförderzeugen. Als Vorteile führen die Verladespezialisten so die realisierte Ergonomie für das Ladepersonal, die ausbleibende Stoßbelastung für empfindliches Ladegut, die Senkung der Instandhaltungskosten bei Flurförderzeugen sowie die geringere Geräuschbelastung für die Umwelt an.
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