Kampf den kleinen schwarzen Teilchen
Steigende Nachfrage nach Rußpartikelfiltern bei Staplern
In den letzten fünf Jahren sei der Anteil an Dieselstaplern mit Partikelfiltern kontinuierlich gestiegen, im letzten Jahr sogar um 12 Prozent, berichtet Staplerhersteller Linde. Die Aschaffenburger bieten für ihre Dieselstapler-Flotte seit mehreren Jahren integrierte Partikelfilter mit einem Abscheidegrad von bis zu 95 Prozent an.
Linde setzt bei den Baureihen seiner Staplerpalette ausschließlich abgasoptimierte Dieselmotoren ein, die mit schwefelarmem Kraftstoff betrieben werden. Die Umweltentlastung bestätigt der 8-Stufentest der EU-Richtlinie 97/68/EG. Dabei werden 8 definierte Prüfzyklen auf dem Prüfstand gefahren und die auftretenden Emissionen und Partikel ermittelt.
Nach dieser Vorgabe dürfen die Motoren zum Beispüiel maximal 0,6 g/kWh Rußpartikel emittieren. Der Ausstoß der 2,5-t-Stapler H25D etwa liegt bei 0,104 g/kWh. Um auch den restlichen Partikeln noch zu Leibe zu rücken, bietet Linde optional den Einbau von Partikelfiltern an, die entweder beim Neukauf direkt mitbestellt oder später problöemlos nachgerüstet werden und den Wiederverkaufswert von Gebrauchtstaplern steigern können.
Die je nach Modell bis zu 9 Zoll große Partikelfilteranlage ist an Stelle des Auspuffs positioniert. In dem isolierten, doppelwandigen Gehäuse befindet sich ein Monolithfiltereinsatz, der aus einer Vielzahl wechselseitig verschlossener Kanäle mit porösen Keramikwänden besteht. An ihnen bleiben die festen Partikel wie Ruß und Staub hängen.
Ausgebrannt wird der Filter im Freien. Per Knopfdruck startet der Fahrer den Dieselbrenner. Im Gegensatz zu Systemen, die mit Additiven arbeiten, erfolgt der Vorgang bewusst nicht während des laufenden Betriebs. Die Handhabung ist einfach, ein Wechsel von Filterpatronen nicht erforderlich.
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