Kaup schafft neue Kapazitäten am Stammsitz
Großer Wurf von Aschaffenburg
Die Errichtung einer neuen, 16.500 m² großen Montagehalle ist das Resultat eines erfolgreichen Weges in der Produktion von Anbaugeräten für Gabelstapler bei der Aschaffenburger Kaup GmbH & Co. KG.
Die neue Montagehalle beinhaltet neben den in sieben Montagereihen gegliederten 74 Montageplätzen (erweiterbar auf 115) noch die Warenannahme, das Lager mit 3.600 Palettenstellplätzen, den Versand, eine neue Lackieranlage sowie Büro- und Sozialräume. Große Fensterflächen und Lichtbänder in der Decke schaffen bestmögliche Lichtverhältnisse. Jeder Montageplatz verfügt über eine Versorgungsstation, die den Monteur mit Strom, Druckluft und Hydrauliköl über aufrollbare Leitungen/Schläuche versorgt - Arbeitsunfälle durch Stolpern über Kabel oder Schläuche gehören damit der Vergangenheit an.
Weiterhin hat jeder der 74 Montageplätze einen eigenen Säulen- oder Wandschwenkkran, die den Hallenneubau entscheidend prägen, wobei die einzelnen Stationen durch Lärmschutzwände vom nächsten Platz getrennt sind. Arbeitssicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter hat bei Kaup einen sprichwörtlich ausgezeichneten Stellenwert - so wurde das Unternehmen im November 2007 von der Berufsgenossenschaft Metall mit einem Preis im Ideenwettbewerb Arbeitssicherheit & Gesundheit prämiert.
Auch ein umweltverträglicher Betrieb hat höchste Priorität - Kaup ist seit 2004 Mitglied im Ökoprofit-Klub und erhielt im April 2008 vom Aschaffenburger Oberbürgermeister Herzog eine Urkunde für umgesetzte Maßnahmen im Umweltschutz. Dies zeigt sich besonders deutlich an der neuen Lackieranlage. Es werden nur Lacke auf Wasserbasis verwendet. Um hohe Qualität zu gewährleisten, werden alle Teile vor der Lackierung automatisch gewaschen und phosphatiert. Das dafür benötigte Warmwasser wird durch die Abwärme gewonnen, die der zentrale Druckluftkompressor erzeugt.
Teile bis 500 kg durchlaufen die Lackieranlage automatisch an einem Kettenförderer, Teile bis 3.000 kg werden ebenfalls hängend lackiert. Ausgelegt ist die Anlage für Teile bis zu einem Gewicht von 6.000 kg. Auch der Arbeitsplatz des Lackierers ist optimal gestaltet. Nur durch eine Glasscheibe von der Halle abgetrennt und unterstützt von einer Trockenabscheidung mit Bürstensystem, die den Farbnebel minimiert, soll er beste Sichtverhältnisse haben.
Um alle Bereiche des zu lackierenden Teils ideal zu erreichen, sind diese drehbar aufgehängt und der Arbeitsplatz ist elektrisch höhenverstellbar, so dass der Lackierer immer in bestmöglicher Position arbeiten kann. Des Weiteren sind von bestmöglicher Wärmedämmung über den Einsatz von Gebäudeleittechnik bis hin zum Betrieb von Solaranlagen für die Brauchwassererwärmung alle möglichen Maßnahmen zur umweltfreundlichen Produktion in der Halle 10 umgesetzt worden.
Archiv
Anmeldung
Achtung: Cookies müssen vom Browser beim Login akzeptiert werden.




