13.09.2007

Parade in Blau

Schwerer Bremer Jung: Der zur Zeit größte Stapler hebt 10 t

HanseLifter präsentiert neue Stapler-Modellreihen

„Ab sofort ist alles anders“ – unter diesem Motto präsentierte Förderexperte HanseLifter in der letzten Woche seine neuen Stapler-Baureihen der Öffentlichkeit. Gut 400 Gäste, vor allem Vertragshändler, nahmen am Hauptsitz in Bremen die Flotte in Augenschein, mit der HanseLifter den Schritt zum Vollsortimenter in der Lager- und Fördertechnik vollzogen sieht. Rund 30 Geräte waren so zum Ansehen, Anfassen und Reinsetzen auf dem HanseLifter-Betriebsgelände aufgestellt.

Das vorgestellte Programm umfasst Drei- und Vierrad-Elektrostapler sowie Dieselstapler bis zu 10 t Tragkraft. Die Hubmasten sind als Duplexmasten mit oder ohne Vollfreihub sowie als Triplexmasten mit Vollfreihub erhältlich. Als Zubehör hat HanseLifter EU-Vollkabinen (mit oder ohne Heizung), Klimaanlage, und einen zusätzlichen Hydraulikkreis (Für den Betrieb z.B. einer Fasskippklammer) im Angebot. Gabellängen sind zwischen 1000 mm und 2400 mm möglich. Treibgasstapler, waren zwar noch nicht zu sehen, sollen aber noch im Herbst dieses Jahres erhältlich sein.

Die Kollektion beginnt bei den Schubmaststaplern der H-Serie. Die Tragfähigkeiten der wechselstromgetriebenen Geräte reichen von 1,2 t bis 2 t, damit sind Hubhöhen bis 7,5 m möglich. Die offene Bauweise ermöglicht einen guten Überblick über den gesamten Arbeitsbereich.

Im Hubmastwald: Ein Spalier aus Staplern empfing die Besucher

Die Dreirad-Elektro-Stapler der Serie JS3 sind mit AC-Drehstromantrieb ausgestattet und dank kompakter Bauweise für schnelles Manövrieren z.B. in Containern oder Waggons geeignet. Die 48V-Batterie ist mit Kapazitäten zwischen 400 Ah und 700 Ah erhältlich. Die Hublasten reichen bis 2 t, die Hubhöhen bis 6,5 m.

Die Vierrad-Elektrostapler kommen ebenfalls in AC-Technologie, die bei diesen Modellen allerdings, je nach Hublast in 48 V  (2 bis 3 t) und 80 V (3 bis 5 t) zur Verfügung steht. Die Steuerung ist leicht zugänglich im Heck untergebracht. Durch tiefer liegenden Einbau des Batterietrogs liegt auch der Schwerpunkt deutlich tiefer, was erhöhte Sicherheit im Betrieb gewährleistet.

Besonders für den Außengebrauch sind die Diesel- und Treibgasstapler konzipiert. Mit Tragkräften bis zu 10 t tasten sich die Bremer hier auch in den Schwerlastbereich vor. Unter der Haube, besser gesagt unter dem Sitz stecken Isuzu-Motoren bewährter Technik, aber auch Nissan, GM oder Cummins zählen zu den Motoren-Lieferanten für die blauen Stapler. Für die Reduzierung der Emissionen z.B. für den Hallenbetrieb sind verschiedene Filtersysteme erhältlich. Auf diesem Gebiet sollen jedoch weitere Gespräche mit entsprechenden Herstellern geführt werden, denn für die Zukunft ist geplant, alle Verbrennungsstapler serienmäßig mit Russpartikelfiltern auszustatten.

Weitere Artikel zum Thema Tragkraft

zurück nach oben
 
Tagesaktuell

Anmeldung

Im FBL-Club registrieren! Passwort vergessen?